Rostocker Marbach-Stipendium

Die Uwe Johnson-Gesellschaft schreibt gemeinsam mit dem Institut für Germanistik der Universität Rostock und dem Deutschen Literaturarchiv Marbach (DLA) das Rostocker Marbach-Stipendium aus. Es richtet sich an Rostocker Doktorandinnen und Doktoranden sowie Studierende aller germanistischer Studiengänge in der Endphase ihres Studiums.

Gefördert wird ein Forschungsaufenthalt in Marbach, der Recherchen für studentische Abschlussarbeiten (Master-, Bachelor- oder Staatsexamensarbeiten) oder Dissertationen im Literaturarchiv ermöglicht.

Hier bekommen Sie einen Einblick in die Projekte ehemaliger Stipendiaten.

 

Voraussetzungen

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten müssen an der Universität Rostock eingeschrieben sein. Das Stipendium setzt ausgezeichnete Vorleistungen und ein vielversprechendes, quellenbezogenes Forschungsvorhaben bzw. Examensprojekt voraus.

 

Umfang des Stipendiums

Durch das Stipendium wird ein Aufenthalt in Marbach von bis zu vier Wochen gefördert. Die Höhe des Stipendiums beträgt monatlich 800,- €. Damit werden die Reisekosten und die Verpflegung während des Aufenthalts in Marbach abgedeckt. Die Unterkunft im Collegienhaus des DLA ist kostenfrei, das DLA stellt einen Mitarbeiter, der die Recherchearbeit unterstützt.

 

Bedingungen

Das Projekt sollte einen deutlichen Bezug zu den Beständen des Archivs und der Bibliothek des DLA haben. Überblicksdarstellungen und Arbeiten ohne direkten Quellenbezug können nicht gefördert werden.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten reichen einen Tätigkeitsbericht über ihren Aufenthalt in Marbach ein. Darin sollen Verlauf und Ertrag des Aufenthalts dargestellt, die benutzten Bestände sowie die daraus gewonnenen Erkenntnisse und gegebenenfalls die beabsichtigte Weise der Publikation benannt werden. Anregungen und Vorschläge für die weitere Ausgestaltung des Stipendiums sind willkommen. Der Tätigkeitsbericht ist spätestens zwei Monate nach dem Aufenthalt in schriftlicher oder elektronischer Form vorzulegen.

 

Vergabe

Als Kriterien für die Vergabe der Stipendien gelten die wissenschaftliche Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber, die wissenschaftliche Relevanz ihres Vorhabens sowie die Bedeutung der Marbacher Bestände für dessen Realisierung. Über die Beschreibung des wissenschaftlichen Vorhabens hinaus müssen diese Gesichtspunkte in den Anträgen berücksichtigt werden. Ein Rechtsanspruch auf ein Stipendium besteht nicht.

 

Bewerbung

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:

  • ein Abstract Ihres Vorhabens (10 Zeilen)
  • eine Kurzdarstellung Ihres Forschungs- oder Examensprojekts (nicht mehr als zwei DIN-A4-Seiten)
  • eine Aufstellung der zu nutzenden Marbacher Bestände
  • einen Arbeits- und Zeitplan
  • einen Lebenslauf (mit Publikationsliste, wenn vorhanden)
  • eine Beschreibung des Studienverlaufs (mit Zeugnis, wenn vorhanden)
  • das ausgefüllte Formblatt

 

Bewerbungsfrist

Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden. Über die Vergabe wird in einem zweistufigen Verfahren entschieden. Die Rostocker Vergabekommission schlägt dem DLA geeignete Kandidaten vor, dort entscheidet eine Kommission der Deutschen Schillergesellschaft.

 

Bewilligung

Das Stipendium wird auf Widerruf bewilligt. Die Bewilligung kann widerrufen werden, wenn sich herausstellt, dass die Angaben in den Antragsunterlagen unrichtig sind oder die eingegangenen Verpflichtungen nicht eingehalten werden.

 

Kontakt

Prof. Dr. Holger Helbig
Institut für Germanistik
Universität Rostock
Gertrudenstraße 11, Torhaus
18057 Rostock
Telefon: 0381/498 2540
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dr. Luise Wolff
Stellvertretende Geschäftsführerin
Uwe Johnson-Gesellschaft
Gertrudenstraße 11, Torhaus
18057 Rostock
Telefon und Telefax: 0381/498 2541 bzw. 2542
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